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Das Buch entstand aus Rolvs Engagement am European Digital Cinema Forum (EDCF), wo er von Julian Pinn gebeten wurde, einen Abschnitt zum Best Practices Guide for Image and Sound zu unterbringen, der sich speziell mit dem architektonischen Aspekt des Kinos befasste. Rolv würdigt und dankt sowohl Julian als auch Matt Jahans von Harkness und Tom Bert von Barco. Rolv war auch in der Arbeit der von Guillaume Branders organisierten Technologiegruppe der UNIC aktiv, so dass UNIC die Redaktion und Veröffentlichung des Buches unterstützte. Das Pioner Cinema wurde im Oktober 2009 in seiner jetzigen Form eröffnet und wurde schnell zum Haupttreffpunkt für Liebhaber des echten Kinos, die eine hohe Bild- und Tonqualität forderten und lieber Filme in ihren Originalsprachen mit Untertiteln schauten. Zum Repertoire des Kinos gehören die größten Kassenschlager, vom Arthouse über Art-Mainstream bis hin zu Auteur-Blockbustern. Pioner ist ein “popcornfreies Kino”, das seine Atmosphäre sehr bestimmt. Bei Pioner auf Kutuzovsky gibt es 2 Vorführsäle mit jeweils 84 Sitzplätzen. Das Kino ist mit modernster Ausstattung ausgestattet, die eine Vorführung in jedem Format ermöglicht, von der 3D-Projektion bis zur Film. Ziel dieses Buches ist es, Architekten, Kinobesitzern und Managern sowie anderen Personen, die an der Planung und Gestaltung von Kinos beteiligt sind, eine gewisse Unterstützung in den Gestaltungsprozess zu geben. Wie es sich für seinen Namen gehört, hat Pioner mehr als einmal die Vorfahrt bei der Annahme neuer Filmformen übernommen, die nicht immer direkt mit dem klassischen Filmrepertoire verbunden sind. Bei Pioner konnten die Zuschauer zum ersten Mal populäre ausländische TV-Serien auf der großen Leinwand sehen – zum Beispiel “Breaking Bad”, “The Big Bang Theory”, “South Park”, “The Young Pope” und die beste russische Serie der letzten Jahre, “The Thaw”. Pioners Mission beschränkt sich nicht nur auf Filmvorführungen: Das Kino bestellte einen Sonderdruck von drei Büchern, die den Zustand und die Entwicklung der zeitgenössischen Filmindustrie in Frankreich, Polen und Israel analysieren, sowie Forschungen, die der Kinoszene in Frankreich gewidmet sind. Das Buch ist ein wahrer Suppen-zu-Nüsse-Katalog von allem, was bei der Gestaltung und dem Bau eines Kino-Auditoriums zu beachten ist, mit der heutigen (digitalen) Technologie für Vision und Sound verwendet wird.

Beginnend mit dem Bildschirm (Form, Seitenverhältnis, Perforation, Oberfläche, Naht und Montagesystem, Maskierung und Vorhänge – das sind nur die ersten 17 Seiten), deckt er dann Projektionen, Anschlusslöcher (nicht zu vergessen direkte Videoanzeigen wie Samsungs Onyx-LED), Sitzgelegenheiten, Beleuchtung, Sound und Lautsprecher zu Barrierefreiheit und kleinen Details wie Auditorium-Ausgangsleuchten: “Exit-Schilder gibt es in vielen verschiedenen Formen und Designs. Wählen Sie sorgfältig ein Modell und eine Platzierung aus, die so diskret wie möglich ist, ohne einen permanenten Lichtfleck auf dem Bildschirm zu hinterlassen. Das wäre wirklich schädlich für das Seherlebnis.” Amen dazu. Nicht alle Sitze können perfekt sein, und ein komplett pechschwarzer Vorführraum sieht vielleicht nicht so schön aus. Die Gestaltung eines Auditoriums beinhaltet immer viele Kompromisse. Dieses kleine Buch wird hoffentlich dazu beitragen, die besten Kompromisse zu erzielen. Das Buch wurde auf den UNIC Cinema Days in Brüssel vorgestellt. Kurz darauf erhielt Rolv einen Lifetime Achievement Award beim jährlichen Preisverleihungsfest der CTC – Cinema Technology Community.

Er war auch auf der jährlichen Film&Kino-Konferenz im norwegischen Tromso gefesselt worden, wo ihm Für eine herausragende Karriere und die kostenlose Verschenkung dieses Buches Tribut gezollt wurde.